Alte Geschichte

Aus dem Dunkel der Vergangenheit, entrissen dem Vergessen. Legenden und Mythen der Ewigen Armee. Fragmente alter Schriften, verstaubte Folianten und mündliche Überlieferung bilden die „Alte Geschichte“ der Ewigen Armee.

Die Ewige Armee und die verschollene Hethak-Flotte:

Im Jahre 1049 n. Kreos taucht eine Flotte - im Zeichen des Phönix - mit Flüchtlingen aus Hethak, unter Führung des Allus Allubarnas, in der Alten Welt auf und verschwindet - laut den Chroniken der Völker der Alten Welt - wieder spurlos im Endlosen Ozean .
Auf See jedoch, wird diese Flotte von Schiffen - unter der Flagge des Tigers - kontaktiert und es wird ein Bündnis geschlossen, das in den folgenden Jahren in einer Verschmelzung der beiden Völker kulminiert.
Jüngste Untersuchungen, basierend auf Quellenmaterial, dass von den Historikern der Ewigen Armee erst vor kurzem gesichtet werden konnte - Voraussetzung hierfür war die Öffnung der Archive des Kalaniter Ordens -, ergaben, dass die Tigerkrieger auf Anweisung der Kalaniter handelten.
Die Forscher sind der Meinung, dass der Grund für diesen Befehl die hethakidische Religion gewesen sein muss, da Nathok ja ebenfalls als neutraler Schöpfergott dargestellt wird und auch hier die Lehre vom Gleichgewicht zwischen Licht und Finsternis existiert.

Chanfar und die Tigerkrieger:


Als Chanfar im Jahre 27 n. d. F. zum Anführer der Tiger wird, weiß er noch nicht um die wahre Aufgabe der Ewigen Armee. Er hält die Tigerkrieger für eine sehr effektiv arbeitende, magiraweite Söldner-organisation und beginnt, sie im Sinne des Ah'tain-Reiches - dessen Heerführer er 2 8 n. d. F. wird - einzusetzen.
Erst als er das Reich des Raben im Jahre 30 n. d. F. verläßt, um Eadgil - dem Phönix - seine Dienste anzubieten, offenbaren ihm die Kalaniter die eigentliche Bestimmung des Volkes des Tigers . Parallel hierzu werden Schriften aus den Archiven der Tiger vorgelegt, die auf eine uralte Verbindung bzw. Verwandtschaft zwischen den Hethakiden und den Tigerkriegern hinweisen. Aufgrund dieser Tatsachen kommen viele Angehörige der Ewigen Armee nach Hethak in die bisher weitgehend unerforschte , südliche Hälfte Magiras) , um sich hier anzusiedeln. Des weiteren werden - im Auftrag des Kirators Eadgil - von den Tigern Expeditionen in das Gebiet der Steppenvölker, nördlich von Hethak, unternommen; in ein Land, das die Reiter des Phönix „Surene“ nennen.

Die Zeit in Surene: (= mytisches Reich):

Nachdem zu Beginn des 9. Jhds. nach Kreos das Althethetakidische Reich von seinen Nachbarn ernichtet wurde, wurden - ca. 50 Jahre später - diese verschiedenen Völker von dem sagenhaften Helden „Suribas“ vereinigt und bildeten so das legendäre Sureneische Reich.
Nach dem Tod des Suribas brach sein Reich auseinander und die Nachfolgestaaten befehdeten sich etwa 200 Jahre lang in einem unerbittlichen und derart selbstzerstörerischen Krieg, dass sie sich am Ende selbst aus löschten.
Zurück blieben Ruinenstädte und unfruchtbar gewordenes Land, so dass die Überlebenden gezwungen waren, zur nomadischen Lebensweise ihrer Vorfahren zurückzukehren. Eine alte surenische Prophezeiung jener Zeit kündigt allerdings das Auftauchen eines Kriegers an, der eines Tages die Stämme wieder zusammenführen wird:
" . . . Er wird aus der Asche kommen, mit dem Herzen des Tigers . . ."

Situation in Surene vor Einbruch der Finsternis:
Kultureller Gegensatz zwischen Stadt und Land bzw. Steppe; hier eine sesshafte Stadtbevölkerung mit einer bürokratisch zentralistischen Verwaltung, dort die Stammesstrukturen der Reiternomaden. Schahrdar Chanfar wirkt als verbindendes Element zwischen den beiden Kulturen.

Annahme der Lehre des Gleichgewichts - "Arstat" - durch die surenischen Reitervölker, da diese Religion ebenfalls als verbindendes Element gesehen wird und ihnen ihre Naturgottheiten und schamanistischen Riten belässt.

Surene wird als Rekrutierungs- und Ausbildungsbasis für die Ewige Armee genutzt. Die Tiger treten weiterhin in der Nordhälfte Magiras (Alte Welt, Yddia, Estliche Welt) für das Prinzip des Gleichgewichts ein. Direkter Anlaufpunkt für diese Kämpfer wird das Reich Lugaristan in der Alten Welt, da hier die Tigerkrieger offen auftreten.

Errichtung von Kalanitischen Ordensburgen, die durch die Pfade ins Nirgendwo mit den Stützpunkten auf der Alten Welt (vorzugsweise in Lugaristan), Weslichen Welt und Estlichen Welt in Verbindung stehen.
Es gibt Stimmen, die behaupten, Tharr würde sich in unerforschten Gebieten Surenes oder noch weiter nördlich befinden. Aber es stellt sich die Frage, ob man die Position von Tharr wirklich im geographischen Sinne festlegen kann.

Mit dem Einbruch der Finternis enden die Aufzeichnungen und Legenden die wir unter dem Namen „Alte Geschichte" kennen. Das Wissen schwindet in der dunklen Zeit.